Was beide Anbieter gemeinsam haben
Beide Anbieter bieten eine digitale Visitenkarte, die du per QR-Code, Link, NFC-Karte und Apple Wallet teilst. Empfänger brauchen laut Angabe von spreadly (Stand 19.10.2026) keine eigene App und kein Konto, bei Visitenkarl öffnet sich die Karte ebenfalls im Browser auf iOS und Android. Ändern sich deine Daten, aktualisierst du die Karte an einer Stelle, der gedruckte QR-Code bleibt gültig.
Beide Anbieter haben außerdem ein kostenloses Angebot für die digitale Karte. Bei Visitenkarl ist der Free-Plan dauerhaft kostenlos für bis zu 3 Nutzer. spreadly beschreibt seine digitale Karte auf der Produktseite als kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar (Stand 19.10.2026).
Der Vergleich in der Tabelle
Die Tabelle enthält nur Zeilen, in denen beide Seiten belegt sind. Die Angaben zu spreadly geben wieder, was der Anbieter auf seinen öffentlichen Seiten schreibt, Stand 19.10.2026. Wo wir etwas nicht geprüft haben, steht es so in der Zelle.
| Visitenkarl | spreadly (laut Angabe des Anbieters, Stand 19.10.2026) | |
|---|---|---|
| Hosting der Daten | Server in Deutschland | Server in Deutschland bei Hetzner |
| Auftragsverarbeitung | AV-Vertrag für Unternehmen | Data Processing Agreement wird bereitgestellt |
| Kostenlose digitale Karte | Free-Plan dauerhaft kostenlos, bis zu 3 Nutzer | digitale Karte kostenlos, ohne Kreditkarte |
| App für Empfänger nötig | nein, Karte öffnet im Browser | nein, keine App und kein Konto nötig |
| Teilen per QR-Code, Link, NFC | ja | ja |
| Apple Wallet | ja, ab dem Starter-Plan | ja |
| Google Wallet für Android | geplant, noch nicht verfügbar | ja, auf der Produktseite genannt |
| Physische NFC-Karte | 29,99 € einmalig, inkl. Versand nach DE, AT und CH | optional, separat im Shop; Materialien PVC, transparent, Bambus, Metall |
| Preisangabe | in Euro, auf der Preisseite | in Euro; für Teams nach Teamgröße gestaffelt, siehe Seite des Anbieters |
| Link-Seiten (mehrere Links gebündelt) | ja, in jedem Plan | nicht geprüft |
| Bulk-Import per Excel | ja, ab dem Starter-Plan | nicht geprüft |
Daten und Datenschutz: was die Anbieter selbst schreiben
Visitenkarl speichert Daten auf Servern in Deutschland und bietet Unternehmen einen AV-Vertrag an. Welche Angaben auf der öffentlichen Karte stehen, entscheidest du selbst.
spreadly schreibt auf seiner Sicherheitsseite, die Daten würden ausschließlich auf Servern von Hetzner in Deutschland gespeichert, und nennt dort eine Zertifizierung nach ISO 27001:2022 sowie ein Data Processing Agreement (Stand 19.10.2026). Wir bewerten diese Angaben nicht. Wenn dir Zertifikate wichtig sind, lass dir die Nachweise vom Anbieter zeigen.
Für beide Anbieter gilt: Ob eine digitale Visitenkarte in deinem Unternehmen datenschutzkonform eingesetzt wird, hängt von deiner Umsetzung ab. Dafür solltest du in jedem Fall den Vertrag zur Auftragsverarbeitung lesen.
Kosten: so prüfst du die Preise selbst
Visitenkarl nennt Preise inklusive Mehrwertsteuer. Der Free-Plan kostet 0 €. Der Starter-Plan kostet 12,99 € pro Nutzer und Jahr oder 3 € pro Nutzer und Monat, der Business-Plan 85 € pro Nutzer und Jahr oder 8 € pro Nutzer und Monat. Enterprise gibt es auf Anfrage. Die physische NFC-Karte kostet einmalig 29,99 € inklusive Versand nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz und lässt sich mit jedem Plan bestellen. Du kannst 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Wer nach spreadly kosten sucht, findet die aktuellen Preise nur beim Anbieter selbst. Auf der Teams-Seite von spreadly werden Preise in Euro nach Teamgröße angezeigt, die Staffelung kann sich ändern. Deshalb nennen wir hier keine Zahlen, sondern verweisen auf die Preis- und Teams-Seite des Anbieters (Quellen unten). Achte beim eigenen Vergleich auf drei Punkte: Gilt der Preis pro Nutzer oder pro Team? Ist er monatlich oder jährlich abgerechnet? Sind NFC-Karten enthalten oder kommen sie extra?
Unterschiede im Funktionsumfang
Visitenkarl: Karte, Link-Seiten, Team-Verwaltung
Neben der Karte gibt es Link-Seiten für gebündelte Links. Pro Nutzer sind es 1 Seite im Free-Plan, 3 im Starter, 10 im Business und 50 im Enterprise-Plan. Teams laden Nutzer ein, im Business-Plan kommen Abteilungen hinzu, und der Excel-Bulk-Import legt Karten für viele Mitarbeitende an.
spreadly: breiteres Produktportfolio
Laut Produktseite bietet spreadly neben der Karte auch Lead Capture, einen Visitenkarten-Scanner, E-Mail-Signaturen sowie CRM- und HR-Integrationen (Stand 19.10.2026). Auf der Sicherheitsseite nennt der Anbieter außerdem Single Sign-On per SAML 2.0 und OAuth 2.0.
Analytics und Branding
Visitenkarl zeigt Aufrufe der Karte (Starter 30 Tage, Business 90 Tage), im Business-Plan gibt es Tracking-Links und eine eigene Domain. Zu Analytics bei spreadly haben wir hier keine Aussage geprüft.
Wallet und NFC im Detail
Bei Apple Wallet nennen beide Anbieter eine Unterstützung. Bei Visitenkarl gehört sie zum Starter-Plan, die Karte ist dann offline verfügbar und automatisch aktuell. Google Wallet für Android ist bei Visitenkarl geplant, aber noch nicht verfügbar. Bis dahin öffnet sich die Karte auf Android per Link, QR-Code oder NFC. spreadly nennt Google Wallet auf seiner Produktseite als Teilen-Option (Stand 19.10.2026).
Bei der NFC-Karte unterscheiden sich die Angebote im Detail. Visitenkarl verkauft eine Hochglanzkarte für 29,99 € einmalig inklusive Versand nach DE, AT und CH. spreadly bietet laut seiner NFC-Seite Karten in PVC, transparent, aus Bambus und aus Metall an, die Preise stehen im Shop des Anbieters. Eine NFC-Karte öffnet in beiden Fällen die digitale Karte beim Antippen, eine zusätzliche App ist dafür laut Angabe von spreadly nicht nötig.
Für wen spreadly die passendere Wahl sein kann
Wenn du neben der Visitenkarte auch Leads auf Veranstaltungen erfassen, Visitenkarten scannen, E-Mail-Signaturen zentral steuern oder dein CRM und dein HR-System anbinden willst, ist spreadly nach eigener Beschreibung auf diese Bereiche ausgelegt. Das gilt auch, wenn du Single Sign-On brauchst oder Metall- und Bambuskarten bestellen möchtest. Prüfe, ob der Anbieter deine konkreten Systeme unterstützt.
Visitenkarl passt, wenn du eine digitale Visitenkarte mit Link-Seiten möchtest, Preise in Euro mit einem dauerhaft kostenlosen Free-Plan bevorzugst und eine NFC-Karte zum Festpreis von 29,99 € inklusive Versand im DACH-Raum suchst. Auch für Teams, die Karten per Excel-Import anlegen und zentral verwalten wollen, ist das ein Einstieg ohne Kreditkarte.
So gehst du beim Anbietervergleich vor
1. Anforderungen aufschreiben
Brauchst du nur eine Karte für dich oder eine Lösung für ein ganzes Team? Muss Android-Wallet sofort funktionieren? Gibt es Vorgaben zu Hosting und Auftragsverarbeitung?
2. Beide Gratis-Zugänge testen
Lege bei beiden Anbietern eine Karte an und teile sie per QR-Code an ein iPhone und ein Android-Handy. So siehst du selbst, wie der Empfänger die Karte erlebt.
3. Preise auf der Anbieterseite prüfen
Rechne mit deiner Teamgröße und deinem Abrechnungszeitraum. Preise ändern sich, nur die Seite des Anbieters ist verbindlich.
4. Verträge lesen
Lies den AV-Vertrag und die Datenschutzhinweise, bevor du Mitarbeiterdaten hochlädst.
Quellen zu spreadly (abgerufen am 19.10.2026)
Die Angaben zu spreadly stammen von diesen öffentlichen Seiten des Anbieters. Den Inhalt der Seiten haben wir am 19.10.2026 gelesen, spätere Änderungen sind nicht berücksichtigt.
https://spreadly.app (Startseite: Produkte, Integrationen)
https://spreadly.app/en/digital-business-card (kostenlose Karte, Teilen per QR-Code, Link, Apple Wallet, Google Wallet, NFC)
https://spreadly.app/en/nfc-business-cards (NFC-Karten, Materialien, Shop)
https://spreadly.app/en/security (Hosting bei Hetzner in Deutschland, ISO 27001:2022, Data Processing Agreement, SSO)
https://spreadly.app/en/digital-business-card/for-teams (Team-Verwaltung, Preisanzeige nach Teamgröße)
https://help.spreadly.app/en (Hilfecenter)